Elementarversicherung: Brauchst du sie – und was kostet das?

Elementarschäden sind oft nicht automatisch versichert. Ob du den Zusatz brauchst, was er kostet und wann Versicherer ablehnen.

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Elementarversicherung: Brauchst du sie – und was kostet das?

Elementarversicherung: Brauchst du sie – und was kostet das?

Juli 2021, Ahrweiler: Das Wasser steht drei Meter hoch in den Häusern. Autos schwimmen wie Spielzeug durch die Straßen. Am Ende entstehen Schäden von über 33 Milliarden Euro. Das Erschreckende: Nur 46% der Hausbesitzer hatten eine Elementarversicherung. Die anderen? Mussten zusehen, wie ihr Lebenswerk buchstäblich weggespült wurde – ohne einen Cent Entschädigung.

Elementarschäden sind die teuersten Versicherungsfälle überhaupt. Trotzdem haben nur etwa die Hälfte aller deutschen Hausbesitzer diesen Schutz. Warum? Weil viele denken, ihre normale Wohngebäudeversicherung würde schon alles abdecken. Fataler Irrtum!

In diesem Ratgeber erfährst du, was Elementarschäden wirklich sind, ob du die Versicherung brauchst, was sie kostet und – ganz wichtig – wie du sie auch in Risikogebieten bekommst, wenn andere Versicherer ablehnen.

Was sind Elementarschäden genau?

Elementarschäden – das klingt nach Naturgewalten, und genau das sind sie auch. Aber die Definition ist präziser, als du denkst. Elementarschäden sind Schäden durch außergewöhnliche Naturereignisse, die nicht zur normalen Wettertätigkeit gehören.

Die komplette Liste der versicherten Elementarschäden:

Wasser von oben und unten:

  • Überschwemmung durch Hochwasser von Flüssen, Seen oder dem Meer
  • Starkregen (wenn das Wasser nicht schnell genug abfließen kann)
  • Rückstau aus der Kanalisation (wenn bei Starkregen die Rohre überlaufen)

Bewegungen der Erde:

  • Erdbeben (ja, gibt's auch in Deutschland – 2011 bei Goch, Stärke 4,4)
  • Erdrutsch und Erdabsenkung
  • Erdsenkung durch unterirdische Hohlräume

Schnee und Eis:

  • Schneedruck (wenn dein Dach unter der Schneelast zusammenbricht)
  • Lawinen (relevant in Alpenregionen)

Seltene Naturgewalten:

  • Vulkanausbruch (extrem selten, aber Deutschland hat schlafende Vulkane)
Tipp
Verwechsel Starkregen nicht mit normalem Regen. Starkregen bedeutet: 15-25 Liter pro Quadratmeter in einer Stunde. Dann kann auch in flachen Gebieten das Wasser nicht schnell genug abfließen.

Was NICHT zu Elementarschäden gehört: Sturm, Hagel, Blitz und normaler Regen. Die sind in der Grundversicherung drin. Auch Leitungswasserschäden sind separat geregelt.

Der wichtigste Punkt: Elementarschäden sind in der normalen Wohngebäudeversicherung NICHT automatisch enthalten. Du musst sie explizit dazubuchen. Ohne diesen Baustein stehst du bei Hochwasser, Starkregen oder Erdrutsch mit leeren Händen da.

Die ZÜRS-Zonen: Dein Risiko auf einen Blick

Bevor du eine Elementarversicherung abschließt, musst du dein Hochwasser-Risiko kennen. Dafür gibt's das ZÜRS-System (Zonierungssystem für Überschwemmung, Rückstau und Starkregen). Jede Adresse in Deutschland ist einer von vier Zonen zugeordnet:

ZÜRS-Zone Hochwasser-Risiko Wiederkehr Aufschlag Verfügbarkeit
GK 1 sehr niedrig > 200 Jahre 0-50% problemlos
GK 2 niedrig 100-200 Jahre 50-100% meist möglich
GK 3 mittel 50-100 Jahre 100-300% schwierig
GK 4 hoch < 50 Jahre oft Ablehnung sehr schwierig

Zone 1: Hier passiert statistisch alle 200+ Jahre ein Hochwasser. Du wohnst auf der sicheren Seite – Berg, Hügel oder weit weg von Gewässern. Elementarversicherung bekommst du problemlos und günstig.

Zone 2: Alle 100-200 Jahre droht Hochwasser. Das sind typischerweise Gebiete in größerer Entfernung zu Flüssen oder in leicht erhöhter Lage. Die meisten Versicherer nehmen dich noch, verlangen aber Aufschläge.

Zone 3: Alle 50-100 Jahre steht das Wasser. Du wohnst in der Nähe von Gewässern oder in bekannten Überflutungsgebieten. Viele Versicherer lehnen ab oder verlangen saftige Aufschläge von 100-300%.

Zone 4: Hochwasser alle 10-50 Jahre. Du lebst direkt im Überschwemmungsgebiet. Die meisten Versicherer lehnen komplett ab. Wenn überhaupt, dann nur mit extremen Aufschlägen.

Achtung
Die ZÜRS-Zone gilt nur für Hochwasser von Flüssen und Seen. Starkregen kann ÜBERALL auftreten – auch auf dem Berg. Das Hochwasser im Ahrtal kam hauptsächlich durch Starkregen, nicht durch Flusshochwasser.

So findest du deine ZÜRS-Zone:

  1. Geh auf die Website des GDV (Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft)
  2. Gib deine Adresse in den ZÜRS-Finder ein
  3. Oder frag direkt bei Versicherern nach – die sehen deine Zone sofort

Interessant: Auch innerhalb einer Stadt können verschiedene Stadtteile in unterschiedlichen Zonen liegen. München-Schwabing (Zone 1) vs. München-Sendling an der Isar (Zone 3).

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Wann du eine Elementarversicherung unbedingt brauchst

Die Entscheidung ist eigentlich einfach: Kannst du einen Totalschaden deines Hauses finanziell verkraften? Wenn nein – und das trifft auf 95% aller Hausbesitzer zu – brauchst du die Elementarversicherung.

Absolute Pflicht ist sie in diesen Fällen:

Du wohnst in Überschwemmungsgebieten: Alles entlang von Rhein, Elbe, Oder, Donau und anderen großen Flüssen. Aber auch kleine Bäche können bei Starkregen über die Ufer treten. Das Hochwasser in Simbach am Inn 2016 kam von einem eigentlich harmlosen Bach.

Dein Keller liegt unter Straßenniveau: Bei Starkregen läuft das Wasser bergab – direkt in deinen Keller. Auch wenn du nicht am Fluss wohnst. In Berlin-Prenzlauer Berg standen 2017 hunderte Keller unter Wasser, obweit und breit kein Fluss.

Du hast eine Tiefgarage oder einen Souterrain-Eingang: Wasser sucht sich immer den tiefsten Punkt. Eine einzige Stunde Starkregen reicht, um eine Tiefgarage vollzulaufen zu lassen.

Du wohnst in einem Erdrutsch-Gebiet: Baden-Württemberg, Teile von Bayern und Rheinland-Pfalz sind besonders betroffen. Nach wochenlangem Regen wird der Boden instabil.

Tipp
Auch in "sicheren" Gebieten kann Starkregen zuschlagen. 2016 erwischte es Braunsbach in Baden-Württemberg – ein 2.600-Seelen-Dorf auf einem Hügel. Trotzdem entstanden 100 Millionen Euro Schäden durch Sturzfluten.

Wann du VIELLEICHT drauf verzichten kannst:

Du wohnst definitiv in Zone 1, hast genug Geld für einen Neubau auf dem Konto und dein Haus liegt auf einem Berg ohne Keller. Aber ehrlich: Diese Kombination trifft vielleicht auf 5% aller Hausbesitzer zu.

Die Milchmädchenrechnung: "Bei mir war noch nie was" ist das schlechteste Argument. Statistik funktioniert anders. Ein Ereignis, das alle 100 Jahre auftritt, kann morgen passieren. Oder dreimal in 50 Jahren. Das nennt sich Zufall.

Ein Beispiel: Das Jahrhundert-Hochwasser an der Elbe 2002 verursachte 9,2 Milliarden Euro Schäden. 2013 – nur 11 Jahre später – das nächste "Jahrhundert-Hochwasser" mit 6,7 Milliarden Euro Schäden.

Was die Elementarversicherung kostet

Die Kosten hängen von drei Faktoren ab: deiner ZÜRS-Zone, der Region und der Versicherungssumme. Hier die realistischen Preise für 2024:

ZÜRS-Zone Jährlicher Beitrag* Aufschlag zur Grundversicherung
Zone 1 50-120 Euro 20-40%
Zone 2 120-250 Euro 40-80%
Zone 3 250-500 Euro 80-200%
Zone 4 400-800 Euro 150-350%

*Bei 300.000 Euro Versicherungssumme, 500 Euro Selbstbeteiligung

Regionale Unterschiede sind extrem:

  • Bayern/Baden-Württemberg: 20-30% teurer wegen Erdrutsch-Risiko
  • Nordrhein-Westfalen: 30-50% teurer nach dem Ahrtal-Hochwasser
  • Norddeutschland: Meist günstiger, außer direkt an der Küste
  • Ostdeutschland: Günstig, außer an Elbe und Oder

Beispiel München (Zone 1): 80-100 Euro/Jahr Beispiel Köln (Zone 3): 350-450 Euro/Jahr
Beispiel Dresden (Zone 4): 600-800 Euro/Jahr (wenn überhaupt verfügbar)

Tipp
Die Selbstbeteiligung drastisch erhöhen spart richtig Geld. Von 500 auf 2.500 Euro SB zu gehen, reduziert den Beitrag um 30-40%. Rechnet sich, wenn du kleinere Schäden selbst zahlen kannst.

Wovon hängt der Preis noch ab?

  • Baujahr: Ältere Häuser sind teurer (schlechtere Abdichtung)
  • Bauweise: Keller macht's teurer, Haus auf Stelzen günstiger
  • Versicherungssumme: Je teurer dein Haus, desto höher der Beitrag
  • Schadenfreiheit: Nach Schäden wird's oft teurer oder du fliegst raus

Die Elementarversicherung ist proportional zur Wohngebäudeversicherung – steigt deren Beitrag, steigt auch der Elementar-Zuschlag.

Ablehnung durch Versicherer: Was tun?

Du wohnst in Zone 4 oder hattest schon mal einen Elementarschaden? Dann kennt du das Problem: Versicherer lehnen ab oder verlangen unbezahlbare Beiträge. Trotzdem gibt's Wege zum Schutz.

Strategie 1: Gezielt suchen Nicht alle Versicherer haben dieselben Risikokriterien. Besonders regionale Versicherer nehmen manchmal noch Kunden, die andere ablehnen:

  • Öffentliche Versicherer (Provinzial, ÖVB) sind oft kulanter
  • Alte Leipziger nimmt auch schwierige Fälle
  • Janitos spezialisiert sich auf Risikogebiete
Achtung
Lass dich nicht von "Online-Vergleichen" täuschen. Die zeigen oft nur Standard-Tarife. Bei schwierigen Fällen musst du direkt mit Maklern oder Versicherern verhandeln.

Strategie 2: Bedingungen akzeptieren

  • Höhere Selbstbeteiligung: 5.000 oder 10.000 Euro SB machen dich für Versicherer attraktiver
  • Lange Wartezeiten: Manchmal 6 Monate bis 2 Jahre, bis der Schutz gilt
  • Ausschlüsse: Bestimmte Bereiche (z.B. nur Keller) werden nicht versichert

Strategie 3: Präventionsmaßnahmen Versicherer honorieren Hochwasserschutz:

  • Rückstauklappen in der Kanalisation
  • Wasserdichte Fenster und Türen im Keller
  • Heizung/Elektrik aus dem Keller raus
  • Hochwasserschutzmauern um das Grundstück

Diese Maßnahmen können den Beitrag um 20-50% senken oder eine Ablehnung in eine Zusage verwandeln.

Der Notausgang: Hochwasserschutzpool Falls alle Versicherer ablehnen, gibt's den Pool der Elementarschadenversicherer. Hier nehmen alle deutschen Versicherer gemeinsam auch die schwersten Fälle. Aber:

  • Extrem teuer (bis 2.000 Euro/Jahr möglich)
  • Lange Wartezeiten
  • Hohe Selbstbeteiligung (meist 10.000 Euro)
  • Nicht alle Schäden werden voll ersetzt

Timing ist alles Nach jedem großen Hochwasser verschärfen Versicherer ihre Annahmekriterien. 2021 nach dem Ahrtal wurde's schwieriger, 2013 nach der Elbe-Flut genauso. Warte nicht bis nach dem nächsten Jahrhundertereignis.

Selbstbeteiligung clever wählen

Die Selbstbeteiligung bei Elementarschäden ist ein mächtiges Instrument – richtig gewählt, sparst du hunderte Euro pro Jahr. Falsch gewählt, wirst du bei jedem kleinen Schaden zur Kasse gebeten.

Standard-Selbstbeteiligungen:

  • 500 Euro: Standard bei den meisten Tarifen
  • 1.000 Euro: Beitrag sinkt um 15-20%
  • 2.500 Euro: Beitrag sinkt um 30-35%
  • 5.000 Euro: Beitrag sinkt um 40-50%
  • 10.000 Euro: Maximum, Beitrag sinkt um 60%+

Die goldene Regel: Wähle eine SB, die wehtut, aber nicht existenzbedrohend ist. Wenn du 10.000 Euro aus der Portokasse zahlst, ist die SB zu niedrig. Wenn 2.500 Euro dein Ruin wären, ist sie zu hoch.

Deine Rücklagen Empfohlene SB Begründung
unter 5.000€ 500€ Sicherheit geht vor
5.000-15.000€ 1.000€ Guter Kompromiss
15.000-30.000€ 2.500€ Deutliche Ersparnis
über 30.000€ 5.000€+ Maximum rausholen
Tipp
Berechne die Ersparnis über 10 Jahre. Bei 300 Euro/Jahr Ersparnis durch höhere SB hast du nach 10 Jahren 3.000 Euro gespart. Das zahlt eine SB-Erhöhung von 500 auf 2.500 Euro schon nach einmaligem Schaden.

Besonderheit prozentuale SB: Manche Versicherer bieten statt fester Beträge prozentuale Selbstbeteiligung an:

  • 1% der Versicherungssumme (bei 300.000 Euro = 3.000 Euro SB)
  • 2% der Versicherungssumme (bei 300.000 Euro = 6.000 Euro SB)

Vorteil: Bei kleinen Schäden zahlst du weniger. Nachteil: Bei Totalschäden wird's richtig teuer.

Achtung bei mehreren Schäden: Die SB gilt PER SCHADENFALL. Wenn erst der Keller vollläuft und zwei Wochen später nochmal, zahlst du zweimal die SB. Bei 1.000 Euro SB sind das 2.000 Euro aus eigener Tasche.

SB bei verschiedenen Schadenarten:

  • Überschwemmung: Oft die volle SB, weil Großschäden
  • Rückstau: Meist kleinere Schäden, SB fällt voll an
  • Starkregen: Je nach Umfang, oft mittlere Schäden

Häufige Fallstricke und wie du sie vermeidest

Wartezeiten beachten Bei Neuabschluss gilt die Elementarversicherung nicht sofort. Standard-Wartezeiten:

  • Hochwasser: 1 Monat
  • Weitere Elementarschäden: 2 Wochen
  • In Risikogebieten: Bis zu 6 Monate

Schließt du heute ab und morgen steht das Wasser im Keller, zahlst du selbst.

Präventionsmaßnahmen sind Pflicht Versicherer erwarten, dass du Schäden verhinderst, wo möglich:

  • Rückstauklappen müssen funktionstüchtig sein
  • Kellerfenster bei Unwetterwarnung schließen
  • Sandsäcke bei angekündigtem Hochwasser
Achtung
Grobe Fahrlässigkeit kann teuer werden. Wer bei Hochwasserwarnung in den Urlaub fährt und alle Kellerfenster offen lässt, bekommt möglicherweise nichts. Details dazu: Grobe Fahrlässigkeit.

Meldepflichten einhalten Schäden musst du SOFORT melden – nicht erst nach dem Aufräumen:

  1. Erste Meldung: Binnen 24-48 Stunden per Telefon
  2. Schriftliche Meldung: Binnen einer Woche
  3. Schadenaufnahme: Fotos machen, bevor du aufräumst

Unterversicherung vermeiden Bei Elementarschäden ist Unterversicherung besonders fatal. Kostet der Wiederaufbau 400.000 Euro, du bist aber nur für 300.000 Euro versichert, bekommst du auch bei Teilschäden nur 75%.

FAQ: Elementarversicherung

Zahlt die Elementarversicherung auch bei Starkregen ohne Hochwasser?

Ja, definitiv. Starkregen ist ein eigenständiger Elementarschaden. Wichtig: Es muss "außergewöhnlicher" Regen sein – meist ab 15-25 Liter pro Quadratmeter in einer Stunde. Normaler Regen, der durch defekte Dachrinnen Schäden verursacht, ist NICHT versichert.

Kann ich die Elementarversicherung nachträglich zur bestehenden Wohngebäudeversicherung dazubuchen?

Meist ja, aber nicht immer zu denselben Konditionen. Viele Versicherer verlangen bei nachträglichem Abschluss höhere Beiträge oder längere Wartezeiten. Am günstigsten ist es, beides zusammen abzuschließen.

Was passiert, wenn ich nach einem Elementarschaden den Versicherer wechseln will?

Das wird schwierig. Versicherer tauschen Schadensdaten aus. Nach einem Elementarschaden stufen dich neue Versicherer als Risiko ein – höhere Beiträge oder Ablehnung sind die Regel. Bleib besser bei deinem alten Versicherer.

Sind auch Nebengebäude wie Garage oder Gartenhaus versichert?

Nur wenn sie in der Wohngebäudeversicherung mitversichert sind. Freistehende Gebäude brauchen oft eine eigene Police. Check deine Versicherungsunterlagen oder frag nach.

Zahlt die Versicherung auch für Aufräumkosten und Gutachter?

Ja, diese Kosten sind normalerweise mitversichert. Limits gibt's aber: Aufräumkosten meist bis 10% der Versicherungssumme, Sachverständigenkosten bis 1-2%. Bei größeren Schäden reicht das locker.

Was ist mit Wertsteigerungen nach der Reparatur?

Hier gilt der Wiederbeschaffungswert zum Schadenszeitpunkt. Baust du nach einem Elementarschaden besser wieder auf (z.B. wasserdichte Kellerwände statt normale), zahlst du die Mehrkosten selbst. Die Versicherung zahlt nur "gleichwertig".

Fazit: Elementarversicherung – Pflicht oder Kür?

Die Antwort ist eindeutig: Pflicht. Außer du kannst den Totalverlust deines Hauses problemlos verkraften. Die Kosten sind im Verhältnis zum Risiko minimal – selbst in teuren Gebieten zahlst du maximal 800 Euro pro Jahr. Ein einziger Elementarschaden kann dich 100.000 Euro oder mehr kosten.

Die wichtigsten Punkte nochmal:

  • Elementarschäden sind NICHT automatisch versichert – du musst sie extra dazubuchen
  • Auch "sichere" Gebiete können betroffen sein – Starkregen trifft jeden
  • Je höher die ZÜRS-Zone, desto teurer wird's – aber lieber teuer versichert als günstig ruiniert
  • Wartezeiten beachten – nach Vertragsabschluss gilt der Schutz nicht sofort

Wenn du in einem Risikogebiet wohnst und Probleme bei der Versicherungssuche hast, lass dir helfen. Makler kennen Versicherer, die auch schwierige Fälle nehmen.

Du willst wissen, was dich eine Elementarversicherung kosten würde? Probier unseren Vergleichsrechner aus – dort siehst du sofort, welche Versicherer in deinem Gebiet verfügbar sind.

Mehr zum Thema Wohngebäudeversicherung findest du in unserem Komplettratgeber. Dort erklären wir auch, was bei Sturm- und Hagelschäden versichert ist und wie du Unterversicherung vermeidest.

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