Einbruchdiebstahl: So bekommst du dein Geld

Nach dem Einbruch: Was zahlt die Hausrat, was musst du beachten? Der komplette Guide für den Ernstfall.

22 Min. Lesezeit
Einbruchdiebstahl: So bekommst du dein Geld

Einbruchdiebstahl: So bekommst du dein Geld

Du kommst von der Arbeit nach Hause und die Tür steht sperrangelweit offen. Der Fernseher ist weg, die Stereoanlage auch, und aus dem Schmuckkästchen fehlen die wertvollsten Stücke. Herzlich willkommen im Albtraum jedes Haushalts – ein Einbruch. Alle 4 Minuten wird in Deutschland eingebrochen, das macht über 130.000 Fälle pro Jahr. Die gute Nachricht: Wenn du eine Hausratversicherung hast, bekommst du dein Geld zurück. Die schlechte: Nur wenn du alles richtig machst.

Viele Betroffene machen nach einem Einbruch fatale Fehler. Sie räumen sofort auf, vergessen die Dokumentation oder übersehen wichtige Details bei der Schadensmeldung. Das Resultat? Die Versicherung zahlt weniger oder gar nichts. Dabei ist es eigentlich einfach – wenn du weißt, worauf es ankommt.

In diesem Guide erfährst du alles, was du über Einbruchdiebstahl und deine Hausratversicherung wissen musst. Von der Definition, was überhaupt als Einbruch gilt, über die richtige Dokumentation bis hin zu den häufigsten Ablehnungsgründen. Spoiler: Es gibt mehr Fallen, als du denkst.

Was ist versicherter Einbruch? Die Definition entscheidet

Nicht jeder Diebstahl ist automatisch ein Einbruch – zumindest nicht aus Sicht deiner Versicherung. Die Hausratversicherung unterscheidet scharf zwischen verschiedenen Diebstahlarten, und nur bei bestimmten zahlt sie überhaupt.

Einbruchdiebstahl liegt vor, wenn der Täter mit Gewalt oder gefälschten Schlüsseln in deine Wohnung eindringt. Das bedeutet konkret: Er bricht ein Fenster auf, hebelt die Tür auf, klettert über den Balkon oder nutzt Dietriche. Auch wenn er mit einem nachgemachten oder gestohlenen Schlüssel reinkommt, gilt das als Einbruch.

Einfacher Diebstahl dagegen ist nicht versichert. Wenn jemand durch die offene Terrassentür reinspaziert, weil du vergessen hast abzuschließen, zahlt die Hausrat nichts. Gleiches gilt, wenn du deinen Schlüssel unter der Fußmatte versteckst und ihn jemand findet.

Ein Grenzfall ist der Trickbetrug. Kommt der falsche Handwerker oder Polizist vorbei und du lässt ihn rein, ist das meist nicht versichert. Aber Achtung: Manche Tarife schließen auch das mit ein – einen Blick in die Bedingungen lohnt sich.

Tipp
Check deine Versicherungsbedingungen. Moderne Tarife versichern oft auch Trickbetrug und "einfachen Diebstahl aus verschlossenen Räumen". Das kann sich lohnen.

Beraubung ist ebenfalls versichert. Wenn dir jemand in der eigenen Wohnung mit Gewalt oder Drohung etwas wegnimmt, greift die Hausrat. Das kommt zum Glück sehr selten vor, aber es kann passieren.

Besonders heikel wird es bei Vandalismus. Machen die Einbrecher deine Wohnung kaputt, ohne etwas zu klauen, ist das trotzdem versichert. Aber nur wenn ein echter Einbruch vorlag. Sprayen Unbekannte deine Hauswand voll, ohne reinzukommen, zahlt die Hausrat nichts.

Die Versicherungssumme spielt eine entscheidende Rolle. Sie sollte den Neuwert deines kompletten Hausrats abdecken. Als Faustregel gelten 650 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche. Bei einer 80-Quadratmeter-Wohnung wären das 52.000 Euro. Klingt viel, ist aber oft zu wenig – besonders wenn du teure Elektronik, Möbel oder Schmuck besitzt.

Achtung
Bei Unterversicherung zahlt die Versicherung nur anteilig. Ist deine Wohnung 60.000 Euro wert, du hast aber nur 40.000 Euro versichert, bekommst du nur zwei Drittel des Schadens erstattet.

Wertgegenstände haben oft spezielle Limits. Schmuck, Kunstwerke, Pelze oder Sammlungen sind meist nur bis zu einem bestimmten Prozentsatz der Versicherungssumme abgedeckt – oft 20 bis 30 Prozent. Hast du teurere Sachen, brauchst du eine separate Auflistung oder eine höhere Deckung.

Der Ernstfall: Erste Schritte nach dem Einbruch

Der Schock sitzt tief, aber jetzt ist schnelles und besonnenes Handeln gefragt. Die ersten Stunden nach einem Einbruch entscheiden darüber, ob du später dein komplettes Geld bekommst oder leer ausgehst.

Schritt 1: Sicherheit geht vor – auch wenn's schwerfällt. Geh nicht alleine in die Wohnung, falls der Täter noch drin sein könnte. Ruf lieber die Polizei unter 110 an und warte draußen. Ist die Wohnung offensichtlich leer, kannst du vorsichtig reingehen – aber fass erstmal nichts an.

Schritt 2: Polizei rufen – und zwar sofort. Ohne Strafanzeige zahlt keine Hausratversicherung. Die Polizei nimmt den Schaden auf, dokumentiert die Spuren und gibt dir eine Anzeigenummer. Die brauchst du später für die Versicherung. Lass dir auch eine Kopie des Polizeiprotokolls geben oder zumindest die Tagebuchnummer notieren.

Schritt 3: Spurensicherung – lass alles so wie es ist. Mach erstmal Fotos von allem: dem aufgebrochenen Fenster, den durchwühlten Schränken, den Schäden an Türen und Möbeln. Fotografiere aus verschiedenen Winkeln und im Überblick. Diese Bilder sind Gold wert, wenn die Versicherung später nachfragt.

Schritt 4: Versicherung informieren – am besten noch am selben Tag. Die meisten Gesellschaften haben 24-Stunden-Hotlines. Melde den Schaden telefonisch und schriftlich. Viele Versicherer nehmen Schäden auch online entgegen. Wichtig: Halte die Meldefristen ein – meist musst du binnen einer Woche melden.

Die Schadensaufnahme durch die Versicherung dauert oft mehrere Wochen. Bis dahin solltest du vorläufige Sicherungsmaßnahmen treffen. Kaputte Fenster und Türen musst du reparieren lassen – sonst zahlt die Versicherung bei einem zweiten Einbruch nichts. Die Kosten dafür bekommst du erstattet.

Tipp
Mach von allem Fotos, bevor du aufräumst. Auch von Gegenständen, die nicht geklaut, aber beschädigt wurden. Diese Schäden sind oft mitversichert.

Wichtige Unterlagen solltest du sofort sichern, falls sie noch da sind. Kaufbelege, Garantiescheine, Rechnungen – alles was den Wert deiner gestohlenen Sachen belegt. Sind die Unterlagen weg, wird's schwierig, aber nicht unmöglich. Bankauszüge, Kreditkartenabrechnungen oder Online-Bestellhistorien können auch als Nachweis dienen.

Den Schaden vorläufig schätzen und eine erste Liste machen. Du musst nicht jede Socke auflisten, aber die wertvollsten Gegenstände solltest du schnell notieren – bevor du sie vergisst. Der Adrenalin-Schub nach einem Einbruch lässt einen oft Details übersehen.

Jetzt Tarife vergleichen

Finde in 2 Minuten die beste Versicherung für deine Situation.

2 Min SSL-sicher Kostenlos

Dokumentation: Beweise sichern wie ein Profi

Nach einem Einbruch wird deine Wohnung zum Tatort – und du zum Ermittler in eigener Sache. Denn ohne handfeste Beweise geht bei der Versicherung gar nichts. Hier die Checkliste für die perfekte Dokumentation:

Fotos, Fotos, Fotos – und zwar massenhaft. Mach Übersichtsaufnahmen von jedem Raum und Detailfotos von allen Schäden. Das aufgehebelte Fenster aus drei verschiedenen Winkeln, die durchwühlten Schränke von innen und außen, jeden einzelnen Schaden an Möbeln oder Wänden. Moderne Smartphones stempeln automatisch Datum und Uhrzeit in die Bilder – das ist rechtlich wertvoll.

Die Schadensliste ist dein wichtigstes Dokument. Hier trägst du jeden einzelnen gestohlenen oder beschädigten Gegenstand ein. Und zwar mit allen Details: genaue Bezeichnung, Hersteller, Modell, Kaufdatum, Kaufpreis und geschätzter aktueller Wert. Ein "Samsung-Fernseher" reicht nicht – es muss "Samsung UE55RU7179 55 Zoll 4K TV, gekauft am 15.03.2019 bei Media Markt für 649 Euro" sein.

Gegenstand Hersteller/Modell Kaufdatum Kaufpreis Zeitwert
Laptop Apple MacBook Pro 13" 2020 05/2020 1.499 € 800 €
Goldkette 18 Karat, 45cm 12/2018 450 € 420 €
Küchenmaschine KitchenAid Artisan 5KSM175PS 03/2021 389 € 320 €

Kaufbelege sammeln – oder rekonstruieren. Ideal sind Originalrechnungen, Kassenbons oder Kaufverträge. Sind die weg, helfen auch Kreditkartenabrechnungen, Kontoauszüge oder Online-Bestellhistorien. Bei teuren Gegenständen akzeptieren Versicherer oft auch eidesstattliche Versicherungen über den Kaufpreis.

Tipp
Viele Online-Shops wie Amazon oder Otto speichern deine komplette Bestellhistorie. Dort findest du oft auch Jahre alte Käufe mit genauer Bezeichnung und Preis.

Wertermittlung ist bei älteren Gegenständen tricky. Die Versicherung zahlt normalerweise den Zeitwert – also was die Sache zum Zeitpunkt des Diebstahls noch wert war. Bei Elektronik sinkt der Wert schnell, bei hochwertigen Möbeln oder Schmuck weniger stark. Online-Preisvergleiche bei eBay oder Kleinanzeigen helfen bei der Einschätzung.

Zeugen können goldwert sein. Hat der Nachbar etwas gesehen oder gehört? Gibt es Videoaufzeichnungen aus der Überwachungskamera? Auch schriftliche Aussagen von Freunden oder Familie über besonders wertvolle Gegenstände können helfen: "Ich war dabei, als Max die Rolex gekauft hat."

Die Inventarliste solltest du regelmäßig aktualisieren – am besten schon vor dem Einbruch. Fotografiere wertvolle Gegenstände und speichere die Bilder in der Cloud. Notiere dir Seriennummern von Elektronikgeräten. Das macht die Schadensmeldung später viel einfacher.

Achtung
Übertreib es nicht bei der Wertangabe. Versicherer prüfen genau und haben Erfahrung mit überhöhten Forderungen. Lieber ehrlich bleiben, als später wegen Versicherungsbetrug Ärger zu bekommen.

Reparaturkosten nicht vergessen. Kaputte Türen, Fenster oder Möbel sind ebenfalls versichert. Hol dir mehrere Kostenvoranschläge und reiche sie mit ein. Oft übersehen Geschädigte diese "Nebenschäden" und verschenken damit Geld.

Zeitwert vs. Neuwert: Der Unterschied kostet dich Geld

Hier wird's richtig teuer – oder günstig, je nachdem was du versichert hast. Die meisten Hausratversicherungen bieten zwei Optionen: Zeitwert oder Neuwert. Der Unterschied kann im Schadensfall Tausende von Euros ausmachen.

Zeitwertversicherung ist günstiger, aber riskant. Du bekommst nur das, was deine Sachen zum Zeitpunkt des Diebstahls noch wert waren – also den abgeschriebenen Wert. Beispiel: Dein 5 Jahre alter Fernseher kostete damals 1.000 Euro. Heute ist er vielleicht noch 200 Euro wert. Genau die bekommst du bei einer Zeitwertversicherung.

Neuwertversicherung kostet mehr, zahlt aber auch mehr. Du bekommst den Preis, den ein gleichwertiger Gegenstand heute neu kosten würde. Für den alten Fernseher gäbe es also genug Geld, um sich ein aktuelles Modell zu kaufen – meist zwischen 800 und 1.200 Euro.

Die Berechnung ist nicht immer einfach. Bei Elektronik nimmt der Wert schnell ab, bei hochwertigen Möbeln oder Schmuck bleibt er länger stabil. Manche Gegenstände werden sogar wertvoller – Vintage-Gitarren oder Sammlerobjekte zum Beispiel.

Gegenstand Kaufpreis Alter Zeitwert Neuwert
Gaming-PC 2.000 € 3 Jahre 600 € 1.800 €
Ledersofa 3.000 € 8 Jahre 1.200 € 3.200 €
Waschmaschine 600 € 6 Jahre 150 € 550 €
Goldschmuck 800 € 15 Jahre 750 € 900 €

Abschreibung läuft unterschiedlich. Handys und Computer verlieren schnell an Wert – nach 3 Jahren sind oft nur noch 30% des Kaufpreises übrig. Möbel halten länger, werden aber auch kontinuierlich weniger wert. Kleidung ist nach wenigen Jahren fast nichts mehr wert, außer es sind Designer-Stücke.

Tipp
Rechne mal durch, was der Aufpreis für Neuwert kostet und was du im Schadensfall sparst. Bei wertigem Hausrat lohnt sich Neuwert fast immer.

Wiederbeschaffungswert ist nicht immer gleich Neuwert. Manche Versicherer zahlen nur das, was ein vergleichbarer gebrauchter Gegenstand kosten würde. Das ist besonders bei Möbeln oder Kleidung deutlich weniger als der echte Neuwert.

Die Altersklausel ist ein fieses Detail in manchen Verträgen. Gegenstände, die älter als eine bestimmte Zeit sind – oft 5 oder 10 Jahre – werden automatisch nur noch zum Zeitwert ersetzt, auch wenn du Neuwert versichert hast. Besonders ärgerlich bei langlebigen Sachen wie Möbeln oder Schmuck.

Gleitende Neuwertentschädigung ist ein Mittelweg. In den ersten Jahren bekommst du den vollen Neuwert, danach sinkt die Entschädigung schrittweise. Nach 5 Jahren gibt's vielleicht noch 70% des Neuwerts, nach 10 Jahren nur noch 50%.

Achtung
Lies das Kleingedruckte. Manche Versicherer haben komplizierte Formeln für die Wertermittlung. Im Zweifel nachfragen oder Beispielrechnungen verlangen.

Besonders teure Gegenstände brauchst du oft extra zu versichern. Schmuck, Kunstwerke, Pelze oder Sammlungen haben meist Sublimits – du bekommst maximal 10.000 oder 20.000 Euro, egal was sie wert sind. Für wertvollere Sachen brauchst du eine Extra-Vereinbarung.

Schadensliste erstellen: So vergisst du nichts

Die Schadensliste ist dein Ticket zum Geld – aber nur wenn sie vollständig und glaubwürdig ist. Hier eine Anleitung, wie du keine teuren Fehler machst:

Zimmer für Zimmer durchgehen – systematisch und gründlich. Fang am besten dort an, wo der Schaden am größten ist. Mach eine separate Liste für jeden Raum und arbeite dich von links nach rechts oder von oben nach unten durch. So vergisst du nichts.

Jeden Gegenstand einzeln auflisten – nicht pauschal "Kleidung 500 Euro" schreiben. Die Versicherung will Details: "Hugo Boss Anzug, dunkelblau, Größe 52, gekauft Oktober 2020 bei Peek & Cloppenburg für 399 Euro". Je genauer, desto glaubwürdiger.

Die richtige Reihenfolge in der Liste hilft dem Sachverständigen. Sortiere nach Wert – die teuersten Sachen zuerst. Das zeigt, dass du den Überblick hast und nicht wild Fantasiebeträge zusammenwürfelst.

Seriennummern sind ein Goldschatz. Fernseher, Computer, Handys, Kameras – alles hat eine eindeutige Nummer. Die findest du oft noch auf Originalverpackungen, Garantiekarten oder in den Geräteeinstellungen. Ohne Seriennummer wird's schwer zu beweisen, dass du das Gerät wirklich besessen hast.

Tipp
Mach schon vor einem Einbruch Fotos von Seriennummern und speichere sie in der Cloud. Das erspart später viel Stress.

Kaufort und -datum so genau wie möglich angeben. "Gekauft 2018" reicht nicht – "gekauft am 15. März 2018 bei MediaMarkt Köln" ist viel besser. Falls du den genauen Tag nicht weißt, wenigstens den Monat nennen.

Wertsachen brauchen extra Aufmerksamkeit. Bei Schmuck solltest du Material, Gewicht und Reinheit angeben: "Goldkette 585er Gold, 42 cm lang, 12 Gramm schwer". Bei Kunstwerken Künstler, Titel, Größe und wenn möglich Zertifikate oder Expertise-Gutachten.

Die Preisermittlung bei älteren Sachen ist schwierig. Schau bei eBay, was ähnliche Gegenstände kosten. Aber Achtung: Nimm realistische Preise von tatsächlich verkauften Artikeln, nicht überteuerte Angebote die keiner kauft.

Kategorie Was angeben Beispiel
Elektronik Marke, Modell, Seriennummer, Kaufdatum Samsung Galaxy S21, IMEI: 123456789, gekauft 12.02.2021
Schmuck Material, Gewicht, Reinheit Goldring 750er Gold, 6g, mit Brillant 0,5ct
Möbel Hersteller, Material, Maße IKEA Malm Kommode, weiß, 80x78x48cm
Kleidung Marke, Größe, Material Levi's 501 Jeans, W32/L34, dunkelblau

Fotos zuordnen – zu jedem wertvollen Gegenstand solltest du ein Foto haben. Entweder aus der Zeit vor dem Einbruch oder von Werbeanzeigen des gleichen Modells. Das macht deine Liste glaubwürdiger.

Reparaturkosten gehören auch auf die Liste. Kaputte Türen, zerbrochene Fenster, beschädigte Möbel – alles was durch den Einbruch kaputt ging. Hol dir Kostenvoranschläge und rechne realistisch.

Achtung
Übertreibungen fallen auf. Versicherer haben Datenbanken mit typischen Hausrat-Werten. Wenn deine 2-Zimmer-Wohnung plötzlich für 80.000 Euro Hausrat hatte, wird nachgefragt.

Zeugenaussagen können helfen. Wenn Freunde oder Familie teure Gegenstände gesehen haben, lass sie das schriftlich bestätigen. "Hiermit bestätige ich, dass Herr Müller am 20.12.2020 eine Rolex Submariner im Wert von ca. 7.000 Euro besessen hat. Ich habe die Uhr mehrfach an seinem Handgelenk gesehen."

Die finale Prüfung der Liste solltest du nach ein paar Tagen machen. Oft fallen einem dann noch vergessene Gegenstände ein. Besonders Kleinigkeiten wie Parfum, Bücher oder CDs übersieht man leicht – summiert sich aber.

Typische Ablehnungsgründe: Diese Fallen lauern

Versicherer sind nicht böse – aber sie sind auch kein Wohltätigkeitsverein. Jeder vierte Einbruchschaden wird ganz oder teilweise abgelehnt. Oft aus Gründen, die vermeidbar wären. Hier die häufigsten Fallen:

Grober Fahrlässigkeit ist der Klassiker. Du lässt das Fenster im Erdgeschoss sperrangelweit offen und gehst weg? Selbst schuld, sagt die Versicherung. Gleiches gilt, wenn du den Schlüssel unter der Fußmatte versteckst oder die Haustür nur angelehnt lässt. Die Grenze zwischen "normal nachlässig" und "grob fahrlässig" ist oft Streitthema.

Zu späte Schadensmeldung kostet regelmäßig Geld. Die meisten Versicherer wollen binnen einer Woche informiert werden. Wer später meldet, muss beweisen, dass er verhindert war. "Hab's vergessen" zählt nicht als Entschuldigung.

Unvollständige Unterlagen sind ein beliebter Ablehnungsgrund. Fehlt die Polizeianzeige, sind die Fotos schlecht oder die Schadensliste unglaubwürdig, wird gekürzt oder gar nichts gezahlt. Besonders bei teuren Gegenständen ohne Kaufbeleg wird's schwierig.

Achtung
"Innentäter" sind nicht versichert. Wenn dein Mitbewohner, Untermieter oder Putzhilfe klaut, zahlt die Hausrat oft nichts. Das gilt auch für Freunde und Bekannte mit Hausschlüssel.

Wertangaben stimmen nicht – ein häufiger Streitpunkt. Wer behauptet, seine 10 Jahre alte Waschmaschine sei noch 600 Euro wert, macht sich unglaubwürdig. Versicherer haben Erfahrungswerte und merken übertriebene Forderungen sofort.

Die Altersklausel erwischt viele kalt. Steht im Vertrag "Gegenstände über 10 Jahre nur Zeitwert", bekommst du für alte Sachen deutlich weniger. Das gilt auch bei Neuwertversicherung.

Sicherheitsmängel kosten richtig Geld. Wohnung im Erdgeschoss ohne Gitter vor den Fenstern? Haustür ohne Sicherheitsschloss? Manche Versicherer kürzen dann die Leistung um 10-20 Prozent. Lies deine Versicherungsbedingungen – da stehen oft Mindestanforderungen drin.

Ablehnungsgrund Häufigkeit Vermeidbar?
Grobe Fahrlässigkeit 35% Ja - Fenster schließen, abschließen
Verspätete Meldung 20% Ja - sofort melden
Unvollständige Belege 25% Teilweise - Belege sammeln
Innentäter 10% Schwer - Vertrauen ist gut...
Wertangaben falsch 10% Ja - realistisch bleiben

Bagatellschäden lohnen oft nicht. Liegt der Schaden unter der Selbstbeteiligung, bekommst du sowieso nichts. Und bei kleinen Schäden knapp darüber kann es sich rächen – denn jeder gemeldete Schaden wird gespeichert. Zu viele Schäden können zur Kündigung führen.

Ausschlüsse stehen im Kleingedruckten. Bargeld ist meist nur bis 1.000 Euro versichert, Wertpapiere gar nicht, Drogen sowieso nicht. Auch beruflich genutzte Gegenstände sind oft ausgeschlossen – der Laptop für die Selbstständigkeit braucht extra Schutz.

Tipp
Mach vor einem Schaden ein "Hausrat-Inventar" mit Fotos und Kaufbelegen. Das erspart später viel Diskussion mit der Versicherung.

Versäumte Schadensmilderung ist rechtlich problematisch. Nach einem Einbruch musst du weitere Schäden verhindern – kaputte Fenster reparieren, neue Schlösser einbauen. Kommt ein zweiter Einbrecher durch die noch offene Tür, zahlt die Versicherung nichts mehr.

Die Beweislast liegt bei dir. Die Versicherung muss nicht beweisen, dass du lügst – du musst beweisen, dass alles stimmt. Deshalb sind Belege, Fotos und Zeugenaussagen so wichtig. Im Zweifel entscheidet oft das Bauchgefühl des Sachverständigen.

Prävention: So bekommst du sogar Rabatte

Einbruchschutz rechnet sich doppelt – weniger Risiko und weniger Beitrag. Die meisten Hausratversicherer geben Rabatte für gute Sicherheitstechnik. Hier die besten Spartipps:

Sicherheitsschlösser sind der einfachste Weg zu mehr Schutz und weniger Beitrag. Ein VdS-geprüftes Schloss der Klasse B oder C bringt meist 5-10 Prozent Rabatt. Kostenpunkt: 100-300 Euro. Bei einem Jahresbeitrag von 200 Euro spart das 10-20 Euro pro Jahr – das Schloss hat sich nach 10 Jahren amortisiert.

Alarmanlagen gibt's in allen Preisklassen. Eine einfache Funk-Alarmanlage für 200-500 Euro reicht oft schon für 10 Prozent Rabatt. Profi-Anlagen mit VdS-Anerkennung kosten 2.000-5.000 Euro, bringen aber bis zu 20 Prozent Nachlass.

Die Sicherheitsstufen sind wichtig für den Rabatt. VdS Schadenverhütung ist der wichtigste Prüfer in Deutschland. Geräte mit VdS-Anerkennung der Klasse A, B oder C werden von fast allen Versicherern akzeptiert. Billig-Alarmanlagen ohne Prüfsiegel bringen meist keinen Rabatt.

Tipp
Viele Versicherer haben Listen mit anerkannten Sicherheitsgeräten. Vor dem Kauf nachfragen oder auf der Website checken.

Überwachungskameras sind beliebt, bringen aber selten Rabatt. Die meisten Versicherer sehen sie als nettes Extra, aber nicht als wirksamen Einbruchschutz. Anders bei professionellen Anlagen mit Aufschaltung auf eine Notruf-Zentrale – die können 10-15 Prozent bringen.

Rauchmelder sind in fast allen Bundesländern Pflicht und bringen trotzdem oft noch Rabatt. Besonders vernetzte Melder oder welche mit Funk-Übertragung an eine Zentrale. Der Rabatt liegt meist bei 5 Prozent.

Auch die Lage beeinflusst die Beiträge. Erdgeschoss ist teurer als der dritte Stock. Einfamilienhaus teurer als Wohnung im Mehrfamilienhaus. Wer in einer Gegend mit wenig Einbrüchen wohnt, zahlt automatisch weniger.

Sicherheitsmaßnahme Kosten Rabatt Amortisation
Sicherheitsschloss 200 € 5-10% 8-15 Jahre
Funk-Alarmanlage 400 € 10% 15-20 Jahre
Profi-Anlagen 3.000 € 15-20% 8-12 Jahre
Fenstersicherung 150 € 5% 12-18 Jahre
Smart Home System 1.200 € 12% 12-15 Jahre

Fenstersicherungen werden oft übersehen. Pilzkopfbeschläge, abschließbare Griffe oder Aufschraubsicherungen kosten wenig und bringen bis zu 5 Prozent Rabatt. Besonders im Erdgeschoss oder bei einfach erreichbaren Fenstern sinnvoll.

Achtung
Sicherheitstechnik muss fachgerecht installiert werden. Selbstmontage kann zum Ausschluss führen, wenn sie falsch gemacht wurde. Lieber vom Profi machen lassen.

Smart Home Systeme sind der neue Trend. Vernetzte Sensoren, Kameras und Alarmanlagen können je nach Ausstattung 10-15 Prozent Rabatt bringen. Wichtig: Das System muss VdS-anerkannt sein und professionell installiert werden.

Die Nachbarschaft spielt eine Rolle. Wer in einer Gegend mit funktionierender Nachbarschaftswacht wohnt, bekommt manchmal Rabatt. Auch Hausmeister oder Concierge-Service können sich positiv auswirken.

Zusatzvereinbarungen können sich lohnen. Manche Versicherer bieten "Sicherheitspakete" an – Rabatt gegen die Verpflichtung, bestimmte Sicherheitsmaßnahmen einzuhalten. Das kann billiger sein als Einzelmaßnahmen.

Tipp
Frag bei deiner Versicherung nach einem "Sicherheitscheck". Viele bieten kostenlose Beratungen an und zeigen, wo du sparen kannst.

Spezialfall: Wertgegenstände richtig versichern

Schmuck, Kunst, Sammlungen – solche Wertgegenstände brauchen besonderen Schutz. Die normale Hausratversicherung reicht oft nicht aus.

Sublimits sind das Problem. Die meisten Hausratversicherungen zahlen für Wertgegenstände maximal 20-30 Prozent der Versicherungssumme. Bei 50.000 Euro Versicherungssumme sind das gerade mal 10.000-15.000 Euro für alle Wertsachen zusammen. Hat deine Rolex allein schon 8.000 Euro gekostet, wird's eng.

Einzelauflistung ist der erste Schritt. Wertgegenstände über einer bestimmten Grenze – meist 1.000-2.000 Euro – musst du einzeln bei der Versicherung anmelden. Mit genauer Beschreibung, Wertgutachten und oft auch Fotos.

Die Definition von Wertgegenständen ist je nach Versicherer unterschiedlich. Meist zählen dazu: Schmuck, Edelsteine, Perlen, Uhren, Gold- und Silbergegenstände, Kunstwerke, Antiquitäten, Sammlungen, Pelze und Teppiche. Auch hochwertige Musikinstrumente fallen oft darunter.

Separate Versicherung kann günstiger sein. Eine spezielle Schmuckversicherung oder Kunstversicherung kostet oft weniger als die Aufstockung der Hausrat. Besonders bei sehr teuren Einzelstücken über 10.000 Euro.

Gegenstand Hausrat-Limit Separate Versicherung
Schmuck 5.000 € 15.000 € für alle Wertsachen Ab 0,3% des Werts pro Jahr
Kunstwerk 20.000 € Meist nicht gedeckt Ab 0,15% des Werts pro Jahr
Sammlung 8.000 € Je nach Art unterschiedlich Ab 0,25% des Werts pro Jahr

Wertgutachten sind bei teuren Sachen Pflicht. Ein Schmuckgutachten kostet 100-300 Euro, ein Kunstgutachten 200-500 Euro. Dafür hast du im Schadensfall keine Diskussion über den Wert. Gutachten sollten alle 3-5 Jahre aktualisiert werden.

Aufbewahrung beeinflusst die Versicherung. Schmuck im Tresor ist besser versichert als in der Schmuckschatulle. Viele Versicherer schreiben ab bestimmten Werten einen Tresor vor – oft VdS-Klasse I oder höher.

Tipp
Mach regelmäßig Fotos von deinem Schmuck und speichere sie sicher. Im Schadensfall hilfst du damit dem Sachverständigen und dir selbst.

Mysteriously Disappearing – also rätselhaftes Verschwinden – ist bei Wertgegenständen oft mitversichert. Wenn der Ring plötzlich weg ist, ohne dass ein Einbruch vorlag, zahlen manche Versicherer trotzdem. Aber meist nur bei separater Wertsachenversicherung.

Außenversicherung nicht vergessen. Teurere Uhren oder Schmuck sind oft auch unterwegs versichert – weltweit und rund um die Uhr. Das gilt aber meist nur bis zu bestimmten Summen, oft 10-20 Prozent der Versicherungssumme.

Was tun bei Streit mit der Versicherung?

Manchmal geht's nicht ohne Kampf. Die Versicherung zahlt nicht, kürzt willkürlich oder stellt deine Angaben in Frage. Dann brauchst du die richtige Strategie:

Ruhe bewahren ist das Wichtigste. Auch wenn's schwerfällt – emotionale Briefe oder aggressive Anrufe helfen nicht. Im Gegenteil: Sie machen dich unglaubwürdig und verschlechtern die Verhandlungsposition.

Schriftlich kommunizieren – immer. Telefonate sind nett, aber rechtlich wertlos. Jede wichtige Aussage, jeden Einspruch, jeden Widerspruch schriftlich machen. Am besten per Einschreiben mit Rückschein.

Fristen beachten – sonst ist alles verloren. Für Widersprüche hast du meist nur vier Wochen Zeit. Verpasst du die Frist, ist der Fall erledigt. Also Kalender raus und Termine notieren.

Achtung
Die Frist läuft ab Zugang des Ablehnungsschreibens, nicht ab dem Tag an dem du es gelesen hast. Warst du zwei Wochen im Urlaub, ist das dein Problem.

Sachverständigen-Gutachten können helfen – oder schaden. Bist du mit dem Versicherungsgutachten nicht einverstanden, kannst du ein Gegengutachten beauftragen. Kostet 500-2.000 Euro, kann sich aber lohnen wenn viel Geld auf dem Spiel steht.

Die Beweislage genau prüfen. Was will die Versicherung konkret? Welche Belege fehlen? Oft lassen sich fehlende Dokumente nachträglich beschaffen – Zweitrechnungen beim Händler, Kontoauszüge bei der Bank, Zeugenaussagen von Freunden.

Verbraucherzentralen bieten günstige Hilfe. Für 10-30 Euro bekommst du eine erste Einschätzung deines Falls. Die Berater kennen die typischen Tricks der Versicherer und können realistische Erfolgsaussichten einschätzen.

Streitfall Erfolgsaussichten Kosten Dauer
Fehlende Belege Gut bei Nachbeschaffung Niedrig 2-4 Wochen
Wertstreit Mittel Hoch (Gutachten) 2-6 Monate
Grobe Fahrlässigkeit Schwer Mittel 3-12 Monate
Ausschlussklauseln Sehr schwer Hoch 6-24 Monate

Ombudsmann ist die nächste Stufe. Jede Versicherung hat einen unabhängigen Ombudsmann für Streitfälle. Das Verfahren ist kostenlos und meist schneller als ein Gerichtsprozess. Allerdings können nur Schäden bis 100.000 Euro behandelt werden.

Anwalt wird teuer, kann sich aber lohnen. Bei Streitwerten über 10.000 Euro oft sinnvoll. Viele Rechtsschutzversicherungen übernehmen die Kosten – aber Achtung: Nicht bei Streit mit Versicherungen aus dem eigenen Konzern.

Tipp
Manche Hausratversicherungen bieten "Rechtsschutz für Versicherungsangelegenheiten" als Extra an. Kostet wenig und hilft im Ernstfall enorm.

Mediation ist einen Versuch wert. Ein neutraler Mediator versucht, eine einvernehmliche Lösung zu finden. Kostet 200-500 Euro pro Sitzung, ist aber oft schneller und günstiger als ein Gerichtsprozess.

Gerichtsprozess ist die letzte Option. Dauert meist 1-2 Jahre, kostet schnell 5.000-10.000 Euro und der Ausgang ist ungewiss. Nur bei sehr hohen Streitwerten oder klaren Rechtsverletzungen sinnvoll.

FAQ: Die häufigsten Fragen zum Einbruchdiebstahl

Zahlt die Versicherung auch bei offenen Fenstern? Kommt darauf an. Ein gekipptes Fenster im ersten Stock ist meist okay, ein weit offenes Fenster im Erdgeschoss nicht. Die Grenze liegt bei "grober Fahrlässigkeit" – und die ist oft Auslegungssache. Sicherheitshalber: Fenster schließen wenn du weggehst.

Was ist mit Bargeld und Wertpapieren? Bargeld ist meist nur bis 1.000-2.000 Euro versichert, Wertpapiere oft gar nicht. Größere Summen gehören auf die Bank oder in den Tresor. Sparbücher und andere Dokumente sind meist bis 2.500 Euro gedeckt.

Muss ich immer Anzeige erstatten? Ja, ohne Polizeianzeige zahlt keine Hausratversicherung. Auch wenn die Polizei sagt "bringt eh nichts" – die Anzeige ist Pflicht. Du brauchst die Anzeigennummer für die Versicherung.

Wie lange dauert die Schadenregulierung? Bei einfachen Fällen 2-4 Wochen, bei komplizierten Fällen mehrere Monate. Sind Gutachter oder Ermittlungen nötig, kann es auch ein halbes Jahr dauern. Du kannst aber oft Abschlagszahlungen bekommen.

Was passiert bei Unterversicherung? Ist dein Hausrat mehr wert als versichert, zahlt die Versicherung nur anteilig. Bei 40.000 Euro Versicherungssumme und 60.000 Euro tatsächlichem Wert bekommst du nur zwei Drittel jedes Schadens erstattet.

Tipp
Lass deine Versicherungssumme alle paar Jahre überprüfen. Neue Möbel, Elektronik oder Renovierungen erhöhen schnell den Hausratwert.

Sind Fahrräder mitversichert? In der Wohnung ja, außerhalb meist nicht. Für Fahrraddiebstahl brauchst du eine extra Klausel oder separate Versicherung. Teuer wird's bei E-Bikes – die brauchen oft Spezialschutz.

Was gilt bei Ferienwohnungen? Eigene Ferienwohnungen brauchen eigene Hausratversicherung. Mietobjekte im Urlaub sind über deine normale Hausrat mitversichert – aber meist nur begrenzt auf 10-20 Prozent der Versicherungssumme.

Zahlt die Versicherung auch Hotelkosten? Wenn die Wohnung nach einem Einbruch unbewohnbar ist, übernehmen viele Versicherer Hotelkosten. Meist für maximal 100 Tage und bis zu einem bestimmten Tagessatz – oft 80-120 Euro pro Tag.

Was ist mit professionell genutzten Geräten? Laptop, Handy und andere Geräte sind privat versichert. Nutzt du sie auch beruflich, kann es Probleme geben. Reine Arbeitsgeräte brauchst du extra zu versichern – über die Betriebshaftpflicht oder spezielle IT-Versicherungen.

Muss ich bestimmte Schlösser haben? Manche Versicherer schreiben Mindeststandards vor – oft VdS-geprüfte Schlösser der Klasse B oder höher. Steht in den Versicherungsbedingungen. Erfüllst du die Anforderungen nicht, kann die Leistung gekürzt werden.

Fazit: Mit System zum vollen Schadenersatz

Ein Einbruch ist schlimm genug – umso ärgerlicher, wenn die Versicherung nicht richtig zahlt. Mit der richtigen Vorbereitung und dem nötigen Wissen holst du aber jeden Euro raus, der dir zusteht.

Die wichtigsten Punkte nochmal:

  • Sofort handeln: Polizei rufen, Spuren sichern, Versicherung informieren. Die ersten Stunden entscheiden über den Erfolg.

  • Alles dokumentieren: Fotos, Listen, Belege sammeln. Je besser deine Unterlagen, desto weniger kann die Versicherung kürzen.

  • Realistisch bleiben: Übertreibungen fallen auf und schaden deiner Glaubwürdigkeit. Lieber ehrlich sein als später Ärger bekommen.

  • Fristen einhalten: Schadensmeldung, Widersprüche, Nachweise – alles hat Fristen. Verpassen kann teuer werden.

Prävention lohnt sich: Gute Sicherheitstechnik verhindert nicht nur Einbrüche, sondern bringt auch Versicherungsrabatte. Die Investition amortisiert sich meist nach wenigen Jahren.

Bei Streit durchhalten: Versicherer lehnen gerne mal ab – oft zu Unrecht. Mit der richtigen Strategie und etwas Geduld kommst du meist doch noch zu deinem Recht.

Die beste Hausratversicherung ist die, die du nie brauchst. Aber wenn's doch passiert, bist du jetzt gewappnet. Denn nichts ist schlimmer als doppelt bestraft zu werden – erst durch den Einbruch, dann durch die Versicherung.

Abschließender Tipp
Mach schon heute ein Hausrat-Inventar mit Fotos und Belegen. Im Ernstfall sparst du damit Wochen von Stress und sicherst dir die volle Entschädigung.

Mit diesem Wissen steht einer erfolgreichen Schadenregulierung nichts mehr im Weg. Der Einbruch war schlimm genug – lass dir wenigstens das Geld nicht auch noch klauen.

Fazit

Nutze unseren Vergleichsrechner, um die besten Tarife für deine Situation zu finden – schnell, transparent und kostenlos.

Das könnte dich auch interessieren
Hausratversicherung 2026Elementar-Zusatz für HausratFahrraddiebstahlHausratversicherung KostenRechner & Tools